Der Stein 3 похлеб. ist im Rollen DEUTSCHE ARBEITER! Die deutschen Generale haben einen tödlichen Schlag gegen Hitlers Macht geführt, tödlich, ganz gleich, ob er von sofortigem Erfolg begleitet sein wird oder nicht. Ein faschistisches Regime, das einen schon verlorenen Krieg führt, kann eine solche Untergrabung seiner Autorität nicht lange überleben. Die deutschen Arbeiter können sich von einer Revolte, die von deutschen Generalen geführt ist, kein dauerndes Heil versprechen, so wenig wie die Arbeiter anderer Länder. Aber heute kommt es nur auf eines an die Generale haben ein Unternehmen ins Rollen gebracht, das dem deutschen Volk Rettung und Frieden bringen kann. Nur der Masseneinsatz der Arbeiterschaft kann dieses Unternehmen zu Ende führen. In den Betrieben kann Hitler seine Niederlage finden. 1918 trugen die deutschen Arbeiter in entscheidender Weise dazu bei, einen schon verlorenen Krieg abzukürzen. Damals gab es keine 12 Millionen Fremdarbeiter im Herzen Deutschlands wie heute. Sie bilden einen Teil der Massen innerhalb des Reiches, die dazu beitragen können, den Zusammenbruch Hitlers herbeizuführen. Die Fremdarbeiter in Deutschland 'sind heute ein Faktor von allergrösster politischer Bedeutung. Es ist die unzweifelhafte Pflicht der deutschen Arbeiter, in jeder Weise mit ihnen zusammenzuarbeiten, und wenn nötig ihrer Führung zu folgen. Die deutschen Arbeiter müssen ihn weiterstossen XG17 Tatsachen, die zu denken geben ADOLF HITLER, 21.7.44.: Eine ganz kleine Clique ehrgeiziger, gewissenloser und zugleich unvernünftiger, verbrecherischer Offiziere hat ein Komplott geschmiedet, um mich zu beseitigen.. Der Kreis, den diese Usurpatoren darstellen, ist ein denkbar kleiner. Er hat mit der deutschen Wehrmacht und vor allem mit dem deutschen Heer nichts zu tun." 1. Diese,,Clique" war im Stande, als neue Reichsregierung Befehle an Truppen hinauszugeben. Am 21. Juli konnte die Sache nicht länger vertuscht werden. Hitler musste sprechen. Göring hatte anzuordnen, dass von der Luftwaffe erhaltene Befehle von ihm telefonisch zu bestätigen wären. 2. Hitler hielt es für notwendig, die Heimatarmee aktionsbereit an der inneren Front zu machen und Himmler zu ihrem Befehlshaber zu ernennen. 3. Göring seinerseits musste Kräfte der Luftwaffe in Deutschland zu Himmlers Verfügung stellen: und dies zu einer Zeit, wo jedes Flugzeug zur Verteidigung der deutschen Fronten und Fabriken in der Heimat benötigt wird. 4. Die „,Clique" umfasste Generale, die nach Görings Worten ,,wegen ihrer ebenso feigen wie schlechten Führung davongejagt wurden" oder - nach Leys Worten-,,für die letzten Rückzüge verantwortlich waren". Das heisst die Generale, die in den letzten Monaten entlassen wurden, weil sie mit Hitlers Strategie nicht einverstanden waren. Die Namen der Generale, die in der letzten Zeit,,davongejagt werden mussten", sind: : Generalfeldmarschälle: v. Bock, v. Brauchitsch, v. Kleist, v. Leeb, List, v. Manstein, v. Rundstedt, v. Witzleben. Generalobersten v. Falkenhausen, Fromm, Halder, Höppner, Ruoff, Strauss. Diese Liste ist durch den Namen Zeitzlers zu ergänzen, dessen Ersetzung als Generalstabschef des Heeres durch Guderian von Hitler selbst am 21. Juli bekanntgegeben wurde. Alle diese Männer konnten am besten wissen, wie es um Deutschlands militärische Lage bestellt ist. Sie haben eingesehen, dass der Krieg verloren ist. Sie forderten den Frieden. 5. Am 21. Juli versicherten Göring und Doenitz der Öffentlichkeit, dass Luftwaffe und Marine noch hinter dem Führer stünden. Keine derartige Erklärung erfolgte vom OKH. 6. Am 22. Juli sandten Feldmarschall Kluge, Generaloberst Falkenhorst und Generaloberst Weichs von Frankreich, Norwegen und dem Balkan ihre Glückwünsche zu Hitlers Rettung. Bis zum 25. Juli lagen keine solchen Kundgebungen von den Befehlshabern an der Ostfront und in Italien vor. 7. Dr. Ley hielt es am 22. Juli für angebracht, die deutschen Arbeiter gegen die blaublütigen Schweinehunde und Reaktionäre" im Offizierkorps aufzuhetzen. Damit erklärte er den Krieg gegen die Generalität.